Headerbild Pferdchen

DVSI - Gesellschaftliche Verantwortung

Unternehmen, Institution und Verbände arbeiten nicht im luftleeren Raum. Sie beeinflussen die Lebensbedingungen und -grundlagen von Menschen auf vielfältige Weise. Eine aus­schließlich auf Gewinnmaximierung ausgelegte Strategie wird jedenfalls aus Sicht des DVSI den Herausforderungen einer immer stärker globalisierten Wirtschaft nicht gerecht. Nach­haltige Produktion, verantwortungsvoller Konsum, faire Arbeitsbedingungen, Maßnahmen für den Klimaschutz oder Geschlechtergerechtigkeit sind Themen, die nur gemeinsam gelöst werden können.

Die deutsche Spielwarenindustrie und der DVSI als ihr Interessenvertreter wollen mit ihren Ressourcen und Kompetenzen ein aktiver Teil der Lösung sein und gesellschaftliche Verant­wortung auf allen Ebenen übernehmen – lokal wie global. Ökonomie und gesellschaftliche Verantwortung sind für den DVSI kein Widerspruch. Unternehmerisches Handeln ist von der Akzeptanz des gesellschaftlichen Umfeldes abhängig. Das gelingt umso besser, wenn das Handeln von einer werteorientierten Kultur geprägt wird, die auf Dialog, Transparenz und Partnerschaft setzt. Dafür steht der DVSI.

DVSI – Initiator bei der Gründung der FTO

Die Förderung von Nachhaltigkeit entlang globaler Lieferketten und die Einhaltung grund­legender Arbeits- und Umweltstandards bei der Spielwarenproduktion steht seit Jahren auf der Agenda des DVSI. Mit der Gründung der Fachgruppe „Lieferkette“ setzte der DVSI im Jahr 2015 ein weiteres Zeichen der Selbstverpflichtung. Von Anfang an waren neben Industrie und Handel auch Vertreter der NGO’s Werkstatt Ökonomie/Fair Spielt und Christliche Initiative Romero kooperativ und aktiv dabei, getreu dem Ansatz „Gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen“. Schon früh (2016) suchte der DVSI zu diesem Ansatz auch den Dialog mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ). Auch bei der Gründung der hieraus gemeinsam entwickelten Fair Toys Orga­nisation (FTO), einer vom BMZ unterstützten Multistakeholder-Initiative aus engagierten Unternehmen, dem DVSI, Handel und zivilgesellschaftlichen Organisationen, war der DVSI mit seiner Kompetenz eine treibende Kraft für die Koalition unterschiedlicher Interessengruppen.

DVSI – Von Anfang an konstruktiv

Der 2002 aufgelegte ICTI-Care-Prozess, heute „The Ethical Toy Program“, läutete den Einstieg in international einheitliche Arbeits- und Sozialstandards für die Spielwarenindustrie ein, die 2004 verabschiedet wurden. Der DVSI zählte zu den Unterzeichnern der Charta. Zusätzlich unterstützen die Auditierungs- und Zertifizierungssysteme amfori (früher: BSCI), SEDEX, SMETA, SA 8000 und firmeneigene Systeme das Engagement der deutschen Spielwarenindustrie für hohe Arbeits- und Sozialstandards in der Lieferkette und überprüfen kontinuierlich die Fortschritte.

DVSI – Neue Richtlinie Kartellrechts-Compliance

In Verbänden besteht ein besonderes Risiko zu wettbewerbsbeschränkenden Absprachen und dem Austausch sensibler Marktdaten. Der Ende 2020 vom Vorstand des DVSI verabschiedete Verhaltenskodex, die Kartellrechts-Compliance, liefert für alle Mitarbeiter und Organe des DVSI sowie seiner Mitgliedsunternehmen, die an Verbandsaktivitäten teilnehmen, den ethischen und rechtlichen Kompass, der das Verhalten innerhalb des DVSI regelt.

https://www.fair-toys.org/ 

FaitToysOrganization 

Ansprechpartner


Ulrich Brobeil

Ulrich Brobeil
Geschäftsführer

Tel:+49 (911) 477112 -11

E-Mail: brobeil@dvsi.de

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.