DEUTSCHE SPIELWARENBRANCHE STARK VON ENERGIEKRISE BETROFFEN

Die Energiekrise und die dramatisch steigenden Preise für Gas und Strom haben in Deutschland gesamtwirtschaftliche Auswirkungen. Das gilt auch für die Spielwarenbranche. Nach einer Umfrage des DVSI unter seinen Mitgliedsunternehmen sind 45% der befragten Firmen „stark bis sehr stark betroffen“ und sehen ihre Geschäftstätigkeit gefährdet. Besonders hoch ist der Anteil bei den mittelgroßen Betrieben über 0,5 Mio. € Umsatz (51%) und den Großunternehmen über 10 Mio. € Umsatz (46%). Die existenzielle Bedrohung erfasst auch den Spielwarenhandel. 75 % der Händler sehen sich in „schwerem Fahrwasser“. Insbesondere bei den Strom- und Gasverträgen herrscht große Unsicherheit. So steht der Energiepreisschub mit all seinen Konsequenzen für die Spielwarenbranche in den meisten Fällen real erst noch aus und kann nur schwer kalkuliert werden. Bislang sind rund 15% der Mitgliedsunternehmen1 von drastischen Preiserhöhungen betroffen: Bei ihnen liegen die Mehrkosten für Strom im Schnitt über 160 Prozent und bei Gas knapp 210 Prozent über den bisherigen Kosten. Ein entsprechender Preisschub mit all seinen Konsequenzen dürfte die Spielwarenbranche demnächst in der Breite erfassen.

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