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Der Osterhase legt immer mehr Spielwaren ins Nest

Spielwaren-Branche rechnet wieder mit einem guten Umsatz

Stuttgart (wg) – Nach Nikolaus und Weihnachtsmann ist nun der Osterhase an der Reihe. Zwei Wochen vor Ostern beginnt für die Spielwaren-Branche und den Einzelhandel wieder die heiße Phase des interessanten Oster-Geschäfts. „Die Geschenke zu Ostern sind für uns der zweitwichtigste Umsatzbringer nach Weihnachten“, erklärt Geschäftsführer Ulrich Brobeil vom Deutschen Verband der Spielwarenindustrie (DVSI).

Früher habe die Süßwaren-Industrie den Spielwaren-Herstellern zu Ostern den Rang abgelaufen. „Doch seit einigen Jahren legt der Osterhase immer mehr Spielwaren ins Nest“, sagt Ulrich Brobeil zu der gesünderen und nachhaltigeren Alternative. Deshalb verzeichnet die Spielwaren-Branche mit den Käufen vor den Osterfeiertagen inzwischen einen Anteil von 10 Prozent am Gesamtumsatz – das sind gut 200 Millionen Euro.

In Deutschland habe es gute Tradition, Spielwaren zu Ostern zu schenken, berichtet der DVSI-Geschäftsführer. „In keinem anderen europäischen Land hat dies eine solch außergewöhnliche Bedeutung wie bei uns“, sagt Ulrich Brobeil. Nach Erhebungen des Nürnberger Marktforschungsinstituts npd-Group konnte der Oster-Umsatz in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert werden, im vergangenen Jahr sogar um 5 Prozent. Gerade die zwei Wochen vor Ostern mit der Karwoche werden verstärkt zum Einkaufen der Geschenke genutzt. „Das läuft immer kurzfristiger. Doch wer rechtzeitig kauft, hat einfach die größte Auswahl“, empfiehlt der DVSI-Geschäftsführer.

Aufgrund des ausgefallenen Winters mit Kälte, Schnee und Eis geht die Spielwaren-Branche davon aus, dass das gute und milde Wetter die Aussichten für ein positives Ostergeschäft auch in diesem Jahr beflügelt. Vor allem den Outdoor-Produkten wie Schaukeln, Scooter, Sportspielzeug, Bälle und Sandkasten-Spielzeug kommen die Witterungsbedingungen entgegen. „Aber auch Puzzle, Sticker, Maskottchen und Spiele sind sehr beliebte Geschenke zu Ostern“, weiß Ulrich Brobeil. Zudem haben Hersteller auch Oster-Eier und Oster-Kalender, die mit Spielwaren gefüllt sind, auf den Markt gebracht.

Nach einer Umfrage des Online-Shops myToys geben Eltern und Großeltern durchschnittlich 34 Euro für Spielzeug-Ostergeschenke an ihre Kinder und Enkel aus. 95 Prozent aller Kunden mit eigenen Kindern planen demnach, ihren Nachwuchs an Ostern zu beschenken. „Vor allem Spielwaren in mittleren Preislagen sind zu Ostern gefragt“, konstatiert Ulrich Brobeil. Natürlich werden auch Fahrzeuge und Sportgeräte gerne geschenkt, die „an den Feiertagen gleich ausprobiert werden“.

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Wolf Günther

Wolf M. Günthner
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