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DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil bei der Jahrestagung der Internationalen Spielwarenindustrie ins ICTI-Führungsgremium gewählt

Tokio (wg) –  Bei der Jahrestagung der Internationalen Spielwarenindustrie vom 6. bis 9. April in Tokio ist Ulrich Brobeil als Vizepräsident ins Führungsgremium gewählt worden. Der Geschäftsführer des Deutschen Verbandes der Spielwarenindustrie vertritt im International Council of Toy Industries (ICTI) künftig die Interessen Europas.

Als Präsident amtiert der Brite Roland Earl (British Toy and Hobby Association), weitere Vizepräsidenten sind Synesio Batista da Costa (Brasilien) und Bernie Ting (Hongkong). „Ich werde den neuen ICTI-Präsidenten Roland Earl nach besten Kräften unterstützen und werde versuchen, im neuen Führungsteam den Spielwaren-Weltverband als globale Interessenvertretung unserer Branche voranzubringen“, erklärte Ulrich Brobeil nach seiner Wahl.

Mitten in der Kirschblüte trafen sich die Vertreter der Spielwarenverbände aus 17 Ländern – von Australien bis USA – zum Gedankenaustausch und zur Festlegung der künftigen Kooperation und Darstellung der Spielwaren-Industrie. Als Gäste waren das Marktforschungsinstitut npd Group, die ICTI CARE Foundation sowie TIE (Toy Industries of Europe) anwesend. Frederique Tutt (npd Group) referierte über das Thema „Weltwirtschaft und Spielwaren“ und Japans Spielwarenverband stellte das Projekt Spielzeug für Kinder mit Seh- und Hörbehinderungen („Accessible Design Toys“) vor.

In den Diskussionsrunden der Interessenvertretung ging es um das Image der Spielwarenindustrie weltweit, die Harmonisierung zu den Regelungen für die Spielzeugsicherheit, die Pinkifizierung bei Spielzeug für Mädchen sowie generell um die Werbung gegenüber Kindern und um die Lizenzzahlungen von Modellautoherstellern an die Automobilindustrie. Außerdem stellten die Länderverbände interessante Projekte vor. Die weltweite Durchführung des Kindertags nach dem Beipiel des DVSI am 1. Juni, Charity-Veranstaltungen, eine Reduzierung der Prüfkosten für Spielzeuge sowie die Bündelung einer Spielwaren-Statistik beim ICTI und Dokumente für die Lobbyarbeit wurden ebenfalls besprochen.

„Unser ICTI Best Practice System funktioniert“, konstatierte Ulrich Brobeil zufrieden. So habe der französische Verband das DVSI-Projekt „Spielen macht Schule“ erfolgreich in Frankreich umgesetzt. „Auch wir lernten in Tokio wieder interessante Projekte kennen, die wir, angepasst an die Verhältnisse in Deutschland, entsprechend bei uns umsetzen können“, berichtete der DVSI-Geschäftsführer. Er habe jedenfalls viele Ideen im Gepäck aus Japan.

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Wolf Günther

Wolf M. Günthner
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