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Halloween bringt der Wirtschaft viel Süßes

Sie ziehen durch die Straßen, halten Autos an und klingeln an den Türen: An Halloween fordern verkleidete Kinder längst auch in Deutschland Süßigkeiten - sonst drohen sie mit Schabernack. Über den eingewanderten Brauch freut sich nicht nur die Süßwarenbranche. Stuttgart (dpa) - Wenn Hexen und Gespenster bald wieder Süßes fordern und mit Saurem drohen, freut sich eine Branche ganz besonders: die Kostümhersteller. Sie haben vor 20 Jahren damit begonnen, das ursprünglich keltische Fest auch hierzulande bekanntzumachen - als zweites Standbein neben der Faschingssaison. Mit Erfolg: Inzwischen ist aus Halloween ein Millionengeschäft geworden, das auch vielen weiteren Branchen Geld in die Kassen spült.

Rund 200 Millionen Euro werden nach Schätzungen der Fachgruppe Karneval im Deutschen Verband der Spielwaren-Industrie (DVSI) inzwischen rund um Halloween (31. Oktober) umgesetzt.

Vom Bäcker mit seinen Plätzchen in Gespensterform über die Getränkeindustrie, die sich über zahlreiche Partys freut, bis hin zu Freizeitparks mit Halloween-Motto profitieren zahlreiche Wirtschaftszweige - nicht zuletzt die Süßwarenindustrie.

Die Mitgliedsunternehmen der Fachgruppe, die rund 70 Prozent des hiesigen Kostümmarktes vertreten, haben im vergangenen Jahr mehr als 27 Millionen Euro mit gruseliger Bekleidung und Accessoires umgesetzt.

Wegen der Insolvenz eines Betriebes seien die Zahlen mit dem Vorjahr nicht zu vergleichen, erläuterte Fachgruppen-Sprecher Dieter Tschorn der Nachrichtenagentur dpa. «Die Gesamtmarktsituation lässt aber einen leichten Anstieg von 1,5 Prozent gegenüber 2012 vermuten.»

So verkaufte der Handel im vergangenen Jahr knapp 500 000 Halloween-Kostüme, 110 000 Perücken und etwa 200 000 Hüte. Hinzu kamen fast 850 000 Schmink-Sets und 5 Millionen Accessoires. «Der größte Teil der Ware wird aus Fernost und Nordafrika importiert. Allerdings wächst in den letzten Jahren der Anteil aus Osteuropa», schilderte Tschorn.


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Wolf Günther

Wolf M. Günthner
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