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TOMMI – Deutscher Kindersoftwarepreis 2014 Die Gewinner wurden auf der Frankfurter Buchmesse prämiert

Sie hatten das letzte Wort: Rund 2.600 Kinder kürten in über 20 Bibliotheken die besten Spiele für Konsole, PC und Apps – erstmals auch in der Kategorie Elektronisches Spielzeug.

In den vergangenen vier Wochen wurde in vielen Bibliotheken gerast, gerätselt, gekickt und gebaut: Jetzt stehen zum 13. Mal die Sieger des TOMMI fest. Während bei den Konsolenspielen „Mario Kart8“ (Nintendo) gewinnt, teilen sich bei den PC-Spielen „Child of Light“ (Ubisoft) und „Dream Hills“ (S.A.D.) den ersten Platz. Bei den Apps überzeugt „Oink Oink“ (Ravensburger Digital) und in der neuen Kategorie Elektronisches Spielzeug trägt „Story Starter“ (Lego Education) den Sieg davon. Gewinner beim Sonderpreis „Kindergarten & Vorschule“ wird „Squirrel & Bär“ (Good Evil). „Kinder wachsen heute selbstverständlich mit digitalen Medien auf und haben ihren ganz eigenen Blick darauf, welche Neuerscheinungen sie interessieren. Dass beim Deutschen Kindersoftwarepreis TOMMI eine Kinderjury das letzte Wort über die Nominierungen hat, ist deshalb genau richtig. So haben Kinder aber auch ihre Eltern die beste Orientierung, was es an guter Kindersoftware auf dem Markt gibt“, sagt Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Schirmherrin des Deutschen Kindersoftwarepreises.

Apps und Elektronisches Spielzeug dominieren den Markt

„Die neue Kategorie Elektronisches Spielzeug hat bei den Kindern in den Bibliotheken einen Nerv getroffen“, erklärt Co-Initiator Thomas Feibel: „Die Kombination aus digitalem Spiel und haptischem Erleben sorgt für ganz neue Spielerlebnisse.“ Mit der Berücksichtigung dieses Genres reagierten die Macher des Preises auf den starken Produktionsrückgang von Kindersoftware bei Konsolen- und PC-Games. Gegenwärtig liefert der App-Markt den Kindern das breiteste Angebot. In diesem Jahr wurde der TOMMI von Google mit Tablets unterstützt.
„Wieder einmal überzeugen die Bibliotheken in Deutschland als wichtigster und unverzichtbarer Partner, wenn es um fachkundige Vermittlung von Lese- und Medienkompetenz geht – gerade auch im Umgang mit Computerspielen“, stellt Co-Initiator Marko Petersen, Geschäftsführer Family Media, unter deren Dach die Familienzeitschrift familie&co erscheint, fest. Bundesweit beteiligten sich 23 Bibliotheken am TOMMI. Den Sonderpreis Kindergarten & Vorschule vergaben Prof. Dr. Stefan Aufenanger von der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und seine Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft. Weitere Partner des Preises sind 2014 ZDFtivi, das Kinder- und Jugendprogramm des ZDF, die Frankfurter Buchmesse und der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv).

Das ist die Fachjury 2014

In diesem Jahr besteht die Jury unter dem Vorsitz von Thomas Feibel (familie&co, FEIBEL.DE) aus Sandra Aring (ZDFtivi, das Kinder- und Jugendprogramm), Titus Arnu (Süddeutsche Zeitung), Prof. Dr. Stefan Aufenanger (Uni Mainz), Brigitte Dill (Stadtbibliothek Hannover), Martin Eisenlauer (Bild am Sonntag), Stephan Freundorfer (freier Journalist), Carsten Görig (Spiegel Online), Moses Grohé (love4games.org), Steffen Haubner (Kölner Stadt-Anzeiger), Bertram Küster (Bild.de), Anatol Locker (freier Journalist), Kurt Sagatz (Tagesspiegel), Tomke Schubert (Schülerin), Dr. Michael Spehr (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Dorothee Wiegand (c’t). Neu: In diesem Jahr wurde die Fachjury um die Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Linda Breitlauch (Hochschule Trier), die Medienpädagogin Prof. Dr. Friederike Siller (Fachhochschule Köln) sowie Dr. Kathrin Mertes und Dr. Jasmin Bastian, beide wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Institut für Erziehungswissenschaft (Universität Mainz), erweitert.


Pressekontakt

Wolf Günther

Wolf M. Günthner
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