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Neue Design-Ideen für Spielzeug gesucht

Spielzeugdesign ist kein Kinderspiel. Dieser Herausforderung stellen sich in diesem Semester Studenten der Hochschule Anhalt in Dessau und Kunsthochschule in Halle im Rahmen des Nachwuchswettbewerbs „Das Spielzeug der Zukunft“. Gesponsort wird der Wettbewerb von der Spielwarenmesse eG.

Man muss Neues machen, um Neues zu sehen. Dazu ruft der Nachwuchswettbewerb Design & Material auf, zu der Studenten der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und der Hochschule Anhalt – Fachbereich Design Dessau eingeladen sind. Mit allen erdenklichen Materialien, Formen und Farben kreiert der De¬sign-Nachwuchs „Das Spielzeug der Zukunft“. Die Fachgruppe Holzspielzeug im Deut¬schen Verband der Spielwarenindustrie e.V. ist Initiator der Nachwuchswettbewerb, der den globalen Trend zu Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung aufgreift. Eingeladen sind allerdings Unternehmen aller Produktgruppen, den Wettbewerb und die Zukunft des Designs von Spielwaren weiter zu entwickeln. Die Spielwarenmesse eG fördert den Wettbewerb als Sponsor. In der ersten Runde sind die Design-Studierenden aufge¬fordert, im Sommersemester 2014 ein Spielzeug für Kleinkinder zwischen 12 und 36 Monaten zu entwickeln. Eine Jury, zusammengesetzt aus Design-Experten, Fach¬journalisten und Spielwarenherstellern bewerten die eingereichten Arbeiten. Aus einer Shortlist werden die drei Gewinner des Nachwuchswettbewerbs ermittelt. Die Arbeiten werden vom 28.01. bis 02.02.2015 auf der Spielwarenmesse in Nürnberg der inter¬nationalen Spielwarenindustrie vorgestellt.

Spielzeug-Design für Mensch und Umwelt 

„Spielzeugdesign“, betont Prof. Bernd Henning von der Hochschule Anhalt, Fachbereich Design Dessau, „ist ein spannendes Experimentierfeld und Aufgabengebiet, das wunder¬bar in unser Profil passt. Der Wettbewerb ist ein Realitätsscheck für das, was wir uns theoretisch in der Uni erarbeiten, um anschließend zu sehen, wie es in der Praxis funk¬tioniert.“ Auch Prof. Karin Schmidt-Ruhland, Pro¬rektorin Spiel- und Lerndesign, hebt die die Chance des Wettbewerbs hervor. „Wir sind in Halle methoden- und problem¬lösungs¬orientiert. Unsere Stu¬denten können durch die Kooperation mit Unter¬nehmen, die Spielprodukte herstellen, einmal über den Tellerrand hinausschauen und erleben, wie ihre Ideen umgesetzt werden.“ Mit dem Wettbewerb betont die Spielwarenindustrie, dass Sinn für Ästhetik und Design bereits im Kindesalter geweckt werden kann. Spiel¬zeug ist ein Kulturgut, das gesellschaftliche Normen und Werte manifestiert. Zurzeit fordern diese bei der Material¬auswahl und beim Produktdesign mehr Ressourcen¬schonung, Ökoeffizienz und biolo¬gische Abbaubarkeit. Daher müssen die diesjährigen Teilnehmer bei der Erfindung ihrer Produkte verschiedene Schwerpunkte beachten. Die Spielzeuge sollen nachhaltig im Werkstoff, im Spielwert und in der Produktion sein. Dabei bewertet die Jury die Spiel¬idee und die Sozial- und Umweltverträglichkeit, be¬sonders aber das Design. Die Stu¬dierenden, die besonders Innovative Ideen mit hoher ästhetischer Qualität, Ergonomie und Multifunktionalität verbinden, haben die besten Gewinnchancen.

Spielwarenmesse fördert Design der Zukunft 

Die Gewinner können sich über Preisgelder von insgesamt 2.250 Euro freuen, ge-sponsert von der Spielwarenmesse eG. Der Messedienstleister sponsert den von der Fachgruppe Holz im DVSI initiierten, gleichzeitig aber produktgruppenübergreifenden Nachwuchswettbewerb. Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse eG, ermutigt die Studierenden, neue Wege zu gehen: „Design lebt von frischen Ideen. Gerade Studierende haben die Freiheit, abseits ausgetretener Pfade neue Designansätze zu ent¬wickeln. Der materialübergreifende Nachwuchswettbewerb ist ein Experimentierfeld für Farben, Formen und Werkstoffe. Als Sponsor fordern wir die Teilnehmer auf, Spiel¬zeug neu zu denken. Wir würden uns sehr freuen, wenn aus dem Wettbewerb Impulse entstehen, die eine Strahlkraft auf die gesamte Spielwarenindustrie entwickeln. Schlie߬lich ist die Weiterentwicklung der Initiative, gestartet von der Fachgruppe Holzspiel¬zeug, offen für Unternehmen aus allen Produktgruppen.“

Der Startschuss für den Nachwuchswettbewerb ist gefallen. Verbunden mit der Vor-stellung des Konzepts Ende April in Halle erhielten die Studierenden Informationen zur Produktion von Spielzeug, einem der am strengsten reglementierten Wirtschaftsgüter. Diese vertiefen die Nachwuchs-Desiger an zwei Praxistagen bei den teilnehmenden Unternehmen, wo sie Einblicke in das Design, die Materialauswahl und die Produktion von Spielzeug erhalten. Ihre eigenen Arbeiten müssen die Studierenden bis zum 31. Juli 2014 einreichen.


Pressekontakt

Wolf Günther

Wolf M. Günthner
Pressevertreter DVSI und Spieleverlage e.V.

Tel. 07151 – 92 02 40
Fax. 07151 – 92 02 42
Mobil 0171 – 317 64 42

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