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Spielwarenbranche setzt Dialog mit der Politik fort

Vertreter des DVSI zu Gast im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium – Ministerialrat Stefan Fuchs bekundet „offenes Ohr“ für die Belange der Spielwaren-Unternehmen 

Mainz / Stuttgart (wg) – Der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie (DVSI) bleibt mit den politisch Verantwortlichen im Dialog. Nach den informativen Gesprächen mit den Ministerien in Baden-Württemberg,  Bayern und im Saarland traf sich eine Delegation des DVSI nun mit Vertretern des  Ministeriums  für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung für Rheinland-Pfalz.

Bei dem konstruktiven Meinungsaustausch mit Ministerialrat Stefan Fuchs vom Referat Industrie in Mainz konnte die DVSI-Delegation mit Geschäftsführer Ulrich Brobeil, den Mitgliedern im Beirat Spielzeugsicherheit, Dr. Eric Nebel (Schleich) und Rafaela Hartenstein (Hasbro) sowie Gerd Horbach (Fritz Fries) dem Regierungsvertreter die Herausforderungen für die Branche erläutern.

Aus seiner Sicht sei es „ein gutes Gespräch“ gewesen, sagte Ministerialrat Stefan Fuchs und zeigte sich aufgeschlossen für die Belange der Spielwaren-Branche: „Die Türen und Ohren des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums und auch von Frau Ministerin Lemke persönlich sind für Sie und die Unternehmen Ihres Verbandes immer geöffnet.“ Ulrich Brobeil sieht deshalb den Besuch in Mainz als „Auftakt für eine konstruktive Kommunikation“ mit dem Ministerium, dem ein baldiges Gespräch mit Ministerin Eveline Lemke (Grüne) folgen soll.

Angesprochen wurden die Rechtsmitteleinlegung der Bundesregierung gegen das EuGH-Urteil wegen der Grenzwerte-Bestimmung, die umstrittene, verpflichtende Drittzertifizierung, die Untersuchungen und Tests von Medien wie Stiftung Warentest und Öko-Test sowie die geplante verpflichtende Angabe des Herstellungslandes bei Produkten und damit auch bei Spielwaren.
Nach Ansicht von Ministerialrat Fuchs, der während der Spielwarenmesse in Nürnberg schon mit Ulrich Brobeil über aktuelle Belange gesprochen hatte, ist die EU-Spielzeugrichtlinie wissenschaftlich fundiert und die Sicherheit von Spielzeug gewährleistet. Außerdem habe das Gericht mit seinem Urteil Rechtssicherheit für die Spielwarenhersteller geschaffen. Hinsichtlich der Drittzertifizierung erläuterten die DVSI-Vertreter die Haltung des Verbandes, wonach durch diese kein Zugewinn an Sicherheit erreicht werden kann, sondern nur höhere Kosten und mehr Prüfungsaufwand entstehen würden. Das Qualitätsmanagement der Hersteller, die sich Prüfinstituten oder eigener Labors bedienen, sowie weitere Servicedienstleistungen seien ausreichend, betonte der DVSI-Geschäftsführer.

Genau wie die Bundesregierung und der DVSI lehnt auch Ministerialrat Fuchs die im Rahmen des EU-Produktsicherheit- und Marktüberwachungspakets vorgesehene Pflicht zur Angabe des Ursprungslandes auf jedem Verbraucherprodukt ab. Dies sei weder sicherheitsrelevant, noch leiste es einen Beitrag zur Rückverfolgung eines Produkts. Die Bestimmung des Ursprunglandes auf der Grundlage des EU-Zollkodex (Ort der letzten Be- oder Verarbeitung) sei zur Verbraucherinformation ungeeignet.


Pressekontakt

Wolf Günther

Wolf M. Günthner
Pressevertreter DVSI und Spieleverlage e.V.

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