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Tagung der Deutsch-Chinesischen Arbeitsgruppe zur Spielzeugsicherheit

Die chinesischen Hersteller von Spielwaren wollen in den kommenden fünf Jahren die Sicherheit der Produkte kontinuierlich verbessern. Dies ist das Ergebnis der dritten Tagung der Deutsch-Chinesischen Arbeitsgruppe Spielzeugsicherheit in Shanghai. Konkret beschloss das 2010 gegründete Forum sechs Projekte, die zeitnah umgesetzt werden sollen. Dabei handelt es sich um die Produktkennzeichnung von B2B-Produkten, Harmonisierung von Qualitätsmanagement, Testverfahren zur Bestimmung des Chrom-VI-Gehalts, Kooperationen zu Referenzmaterialien und die Zusammenarbeit in der Qualitätssicherung bilateral gehandelter Produkte. Auch das neue Produktsicherheits- und Marktüberwachungs-Paket der EU wurde diskutiert.

Vor der dritten Tagung der Deutsch-Chinesischen Arbeitsgruppe zur Sicherheit von Spielzeugen hatte das Bundeswirtschaftsministerium die Projektvorschläge aus der Industrie und von Prüfinstituten erhoben und über die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) mit den chinesischen Vertretern thematisch abgestimmt.

spielzeug-sicherheits-konferenz-DVSI„Wir haben die erforderlichen Projektarbeiten ausführlich auf die nachhaltige Verbesserung der Produktqualität diskutiert und die einzelnen Projekte als Arbeitspakete endgültige beschlossen“, berichtete Jürgen Jagoschinski, der als Vertreter des Deutschen Verbandes der Spielwaren-Industrie (DVSI) an der Tagung in Shanghai teilnahm. Kernanliegen des DVSI und seiner Mitglieder ist die Sicherheit der Spielzeuge ständig zu verbessern. Das von Jürgen Jagoschinski erstellte Projektkonzept wird nun den neuen Beschlüssen angepasst und mit den Projektpartnern in Deutschland abgestimmt. Dabei sollen Arbeitsabläufe, Aufwendungen und der Zeitplan für die Umsetzung überarbeitet werden. Nach der Fertigstellung des Konzept durch die deutschen Partner soll dieses dann mit den chinesischen Partner diskutiert und in einer weiteren Arbeitssitzung endgültig verabschiedet werden.

Gerade die in Fernost produzierten Spielwaren müssen den höchsten Standards genügen. Grund genug für die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft die erste Fachsitzung der 2010 gegründeten Deutsch-Chinesischen Arbeitsgruppe Spielzeugsicherheit in diesem Jahr zu organisieren. Als Vertreter des DVSI nahm Ulrich Brobeil an dem Treffen mit chinesischen und deutschen Behörden sowie der Industrie in Peking teil.

China stellt nach Aussage von Liu Weijun, dem Chief Technical Supervisor des Staatlichen Zentralamtes für Qualitätisüberwachung, Inspektion und Quarantäne der Volksrepublik China (CNCA), zwischen 80 und 90 Prozent aller Spielwaren weltweit her. Gerade das vom DVSI vorgeschlagene Projekt der Harmonisierung des Qualitätsmanagements sei für China „ein sehr wichtiges Thema“. Nach dem Eindruck von Jürgen Jagoschinski, der im DVSI für die Spielzeugsicherheit zuständig ist, sind die Chinesen mehr denn ja an einem funktionellen und rechtssicheren Qualitätsmanagement interessiert. Liu Weijun sagte, damit könnte dieser Wirtschaftszweig nachhaltig und sicher gesteuert werden. Das CNCA werde das Projekt unterstützen, da dies für China weltweit nützlich sei.


Pressekontakt

Wolf Günther

Wolf M. Günthner
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