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Spielen ist Teil des Lebens – DVSI zieht positive Bilanz der 69. Spielwarenmesse 2018 – Bandbreite des Angebots der Spielwarenhersteller hat enorm zugenommen

Nürnberg (wg) – Selten war das Angebot an Spielen so vielseitig und motivierend wie auf der 69. Spielwarenmesse in Nürnberg. „Die Verbindung von Tradition und Moderne war überall zu spüren.

Ob Neues oder Revivals, ob Klassiker und HighTech – mit ihren vielen Innovationen und ihrer grenzenlos scheinenden Themenvielfalt bewies die Spielwarenbranche einmal mehr ihre beispiellose Kreativität und Dynamik“, bilanziert Ulrich Brobeil, Geschäftsführer des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie (DVSI), zum Abschluss der weltweit größten Branchen-Schau am Sonntag in der Toy City. Das klassische Brett- oder Kartenspiel, der Teddy oder das Puzzle seien ebenso gefragt wie neue Lizenzprodukte oder hochtechnisierte Spielzeuge oder Computerspiele, urteilte er.

Spielen sei Teil des Lebens, egal, wo und wie wir leben, egal, wie alt wir sind, egal, ob weiblich oder männlich, egal, ob Technikfreak, Puppenliebhaber, Brettspieler oder Fan fahrender und fliegender Spielzeuge. „Spielen gehört zu den Menschen wie die Nahrung oder die Luft zum Atmen. Spielen hat Lifetime-Charakter“, sagt Ulrich Brobeil und konstatiert: „Deutschland befinde sich weiter in großer Spiellaune und zeige Lust am herrlichsten Hobby.“ Während seiner Rundgänge durch die Hallen beobachtete der DVSI-Geschäftsführer „gute Laune sowie großes Interesse, Spaß, Freude und Lust“; bei Ausstellern und Besuchern sei der „Spirit of Play“ deutlich zu spüren gewesen. „Auch wenn wir zum Jahresende 2017 nicht den erwarteten Umsatzschub verzeichnen konnten, macht die Stimmung bei der diesjährigen Spielwarenmesse, die ein wichtiger Umsatztreiber ist, doch Hoffnung, dass die Branche ein erfolgreiches Jahr 2018 verzeichnen kann“, sagt Ulrich Brobeil voller Zuversicht.

Seine Einschätzung deckt sich mit der Erwartung der Mitglieder des Branchenverbandes. Nach dem DVSI-Index erwartete fast jeder fünfte Hersteller von der Spielwarenmesse „große bis sehr große Impulse“ für sein Unternehmen. „Je größer das Unternehmen ist, desto wichtiger ist für die Befragten die Messe und desto größer werden die Impulse eingeschätzt“, sagt der DVSI-Geschäftsführer.

Die DVSI-Mitglieder sehen drei Top-Trends für 2018: Die Gestaltung umfassender Erlebnis- und Spielewelten, Digitale Spiele und Medien sowie die Wiederentdeckung Klassischer Spiele. Andere Trends wie Gamification oder Virtual Play haben für die Befragten in der Breite nur eine mittlere Bedeutung, sind aber für manche Hersteller durchaus Kern ihres innovativen Angebots.

Die Top-Zukunftsthemen der befragten DVSI-Mitgliedsunternehmen sind interne Effizienz, Innovation und die Erschließung neuer Zielgruppen. Ebenfalls hohe Relevanz haben die Themen Internationalisierung, Markenstrategie sowie für die größeren Unternehmen e-Commerce und Digitalisierung. „Die Unternehmen machen sich Gedanken, wie sie sich international aufstellen, ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern und ihre Marke stärken können“, sagt Ulrich Brobeil. Gerade im Hinblick auf Digitalisierung und Internationalisierung führte der DVSI-Geschäftsführer während der Spielwarenmesse ein Gespräch mit Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer, das Brobeil „sehr positiv“ bewertete und das der Branche künftig nützlich sein könne. Rückenwind erhofft sich die Spielwarenbranche auch durch die 2019 geplante Bewerbung, wonach „Spielen mit Spielzeug“ in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen werden soll. Während der Spielwarenmesse erfolgte dafür der Startschuss.


Pressekontakt

Wolf Günther

Wolf M. Günthner
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