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Die Signale stehen auf „grün“: Am Tag der Modelleisenbahn sollen die kleinen Züge einen großen Bahnhof bekommen

Nürnberg (wg) – Die Signale stehen auf „grün“: Am 2. Dezember feiert ganz Deutschland wieder den „Tag der Modelleisenbahn“. An diesem Tag und dem darauffolgenden Wochenende sollen die kleinen Eisenbahnen landauf landab einen großen Bahnhof bekommen. „Die Modelleisenbahn ist insbesondere in Deutschland, aber auch anderswo, immer noch ein großes Thema und kann auf eine lange Tradition zurückblicken.

Dies ist Grund genug, ihr einen Ehren- oder Feiertag zu widmen. Es handelt sich dabei auch um eine Hommage an die dahinter stehenden Produkte“, sagt Geschäftsführer Ulrich Brobeil vom Deutschen Verband der Spielwarenindustrie (DVSI).

Der „Tag der Eisenbahn“ ist eine Initiative der Fernseh-Sendereihe Eisenbahn-Romantik, dem europäischen Verband MOROP und seiner Mitgliedsverbände und wird unterstützt vom Bundesverband deutscher Eisenbahnfreunde (BDEF) und dem Modellbahnverband Deutschland (MOBA). Die Fäden laufen in der DVSI-Geschäftsstelle in Nürnberg zusammen. Partner des „Tages der Modelleisenbahn“ ist in diesem Jahr das Miniatur Wunderland in Hamburg, beheimatet in der Speicherstadt direkt an der Elbe. Die größte Modelleisenbahn der Welt ist die Touristenattraktion Nr. 1 in der Hansestadt und lockt jährlich 1,2 Millionen Besucher aus aller Welt an.

Für zugkräftige Verbindungen zwischen den Hobby-Lokführern aller Generationen, zwischen Liebhabern und Neu-Interessierten der technischen Meisterwerke sorgen die von Branchenprimus Märklin angeführten Hersteller der Modelleisenbahnen ebenso wie die Händler und Vereine in ganz Deutschland. „Die Modelleisenbahn hat immer noch ihren festen Platz im Kinderzimmer als kreatives, lebensnahes und pädagogisches Spielzeug“, erklärt Ulrich Brobeil. Auch die Demografie sorgt für Volldampf, denn viele Senioren haben längst die Modelleisenbahn als künstlerisch wertvolles und technisch anspruchsvolles Hobby wieder entdeckt. Auf dem Abstellgleis steht die Modelleisenbahn nach Einschätzung des DVSI deshalb nicht. „Die Faszination für die kleinen Lokomotiven und Wagen in den unterschiedlichen Spurgrößen ist ungebrochen“, konstatiert Ulrich Brobeil. Das Hobby schweiße Generationen und Geschlechter zusammen, ermögliche gemeinsames Spielen und Bauen und sorge für regen Erfahrungsaustausch zwischen Jung und Alt.

Deshalb sei es „höchste Eisenbahn“ gewesen, den „Tag der Modelleisenbahn“ in Deutschland breiter aufzustellen. Denn was schon vor 125 Jahren auf der Leipziger Messe begeisterte, als der erste Zug auf einem Schienenkreis seine Runden drehte, ist bis heute trotz aller Konsolen und digitaler Spiele geblieben. Die Modelleisenbahn ist präsent und längst noch nicht abgefahren.

Alle Veranstaltungen zum Tag der Modelleisenbahn sind zu finden unter www.tag-der-modelleisenbahn.de


Pressekontakt

Wolf Günther

Wolf M. Günthner
Pressevertreter DVSI und Spieleverlage e.V.

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