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Deutsche weiter in Spiellaune – Branche rechnet wieder mit einem Plus – Unternehmen sehen Zukunft optimistisch

Spielwaren-Branche geht nach dem neuen DVSI-Index von besserem oder unverändertem Weihnachtsgeschäft aus – Deutschland hat als Produktionsstandort höchste Bedeutung – „Tag der Modelleisenbahn“ soll neue Impulse bringen.

Nürnberg – Die Lust der Deutschen am Spielen ist ungebrochen. Ob allein oder in der Gruppe, ob männlich oder weiblich, ob in der Familie oder mit Freunden, ob Jung oder Alt – Spielen ist weiterhin sehr beliebt.

Kein Wunder, dass die Branche unmittelbar vor dem Weihnachtsgeschaft, das jedes Jahr fur die höchsten Umsätze (rund 40 Prozent) in der Branche sorgt, sehr optimistisch in die Zukunft sieht. „Die deutsche Spielwarenindustrie ist enorm stark. Wir müssen keine Angst vor der Zukunft haben, denn für Spielwaren wird es immer eine Nachfrage geben“, sagt DVSI-Geschaftsführer Ulrich Brobeil anlässlich der Branchen-Pressekonferenz am 29. November in Nürnberg. „Nach dem sehr guten Jahr 2015 mit einem Wachstum auf knapp über 3 Milliarden Euro Gesamtumsatz rechnen wir in diesem Jahr mit einem weiteren schönen Zuwachs.“ Ulrich Brobeil stützt seine optimistische Prognose auf die zweite repräsentative Umfrage des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie e.V. (DVSI), die ganz aktuell ausgewertet wurde und auf die bisherigen Ergebnisse, die mit Ausnahme des traditionellen schwachen Oktobers in jedem Monat im Plus lagen und teilweise zweistellige Steigerungsraten aufwiesen. Besonders stark waren die Monate Januar und Februar 2016. Das Weihnachtsgeschäft werde die Branche aller Voraussicht nach noch einmal beflügeln. „Nach allem, was man hört, sind die Deutschen in diesem Jahr noch spendabler bei Geschenken unterm Christbaum als 2015“, äußert Ulrich Brobeil Vorfreude.

Insgesamt hat sich die Lage der Spielwarenindustrie im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert: 61 % der Befragten schätzen nach den Ergebnissen des DVSI-Index die aktuelle Situation ihres Unternehmens als „gut oder sehr gut“ ein. 2015 waren dies nur 56 %. Nur noch 5 % beurteilen ihre Situation als ausreichend oder ungenügend (Vorjahr: 20 %). Umgerechnet in Schulnoten ergibt sich ein Mittelwert von 2,3 (2015: 2,6). Profiteure des Aufschwungs sind vor allem Großunternehmen (mehr als 10 Mio. €Umsatz) mit einem Mittelwert von 2,1 (2,4) sowie die mittleren Unternehmen (bis 10 Mio. €Umsatz) mit 2,4 (2,8). Verschlechtert hat sich dagegen die Lage der kleineren Unternehmen (bis 500 000 €Umsatz) auf 3,0 (2,8). „Ergab die Befragung vor einem Jahr noch ein eher neutrales Bild, hat sich nun die Stimmung der Unternehmen deutlich ins Positive gedreht“, konstatiert Ulrich Brobeil.

Hier erhalten Sie die PRESSEMITTEILUNG ZUR JAHRESPRESSEKONFERENZ DER SPIELWARENBRANCHE vom 29.11.2016.


Pressekontakt

Wolf Günther

Wolf M. Günthner
Pressevertreter DVSI und Spieleverlage e.V.

Tel. 07151 – 92 02 40
Fax. 07151 – 92 02 42
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