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Internationaler Spielwarenverband will weltweit die Spielzeugsicherheit stärken - Ulrich Brobeil bleibt als Direktor Deutschland im ICTI-Führungsgremium

Nürnberg / Annecy (wg) – Der Internationale Verband der Spielwarenindustrie will sich für die weltweite Einführung von Normen für die Spielzeugsicherheit einsetzen. „Die Standards, wie sie bei uns und in der EU gelten, sollen harmonisiert werden.

Gerade auf aufstrebende Nationen, die bisher noch keine Regelungen zur Spielzeugsicherheit haben, soll diesbezüglich Einfluss genommen werden“, berichtet Geschäftsführer Ulrich Brobeil vom Deutschen Verband der Spielwarenindustrie (DVSI) nach der Tagung des Weltverbandes (ICTI) in Annecy.

Der DVSI-Geschäftsführer gab zwar turnusgemäß nach zwei Jahren sein Amt als ICTI-Vizepräsident für Europa an den Franzosen Michel Moggio ab, bleibt aber als Direktor Deutschland weiterhin im Führungsgremium des Weltverbandes. Zu weiteren Vizepräsidenten für Asien und Amerika wurden John Tong (Hongkong) und Synésio Batista da Costa (Brasilien) gewählt.

In seinem Statement berichtete Ulrich Brobeil dem Gremium über das Jubiläum zum 25-jährigen Bestehen des DVSI sowie dessen aktuelle Organisation und Strategie; außerdem stellte der Geschäftsführer den neuen DVSI-Index sowie das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte transnationale Spielzeugsicherheits-Training (Toy Safety Training Programm) mit dem Zertifikat „Verified Sicherheit von Spielzeug Expert China“ vor. Die Delegierten aus 13 Ländern zeigten sich auch interessiert an der im DVSI praktizierten Organisation mit Fachgruppen. Im Hinblick auf die DVSI Young Professionals schlug Urich Brobeil die Vision einer internationalen Gruppe zur Nachwuchsförderung vor.

Große Beachtung fand das Referat von Anne Agis-Garcin, Senior Vice President Europe Spielzeug und Sport vom Marktforschungsinstitut npdgroup in Frankreich, zum Thema „Die Weltwirtschaft und die Spielwarenindustrie“. Carmel Ghiblin, CEO und President der ICTI CARE Foundation, sprach über das Politprojekt „Left behind Children in China“, mit dem der ICTI im bevölkerungsreichsten Land der Welt Kinder und Eltern regelmäßig zusammenbringen möchte.

Diskutiert wurde auch über ein neues Corporate Design ICTI CARE. Außerdem entnahmen die Delegierten dem Finanzbericht, dass der ICTI wirtschaftlich gesund ist. Die nächsten ICTI-Tagungen finden 2017 in Sydney (Australien) und 2018 in Vancouver (Kanada) statt.


Pressekontakt

Wolf Günther

Wolf M. Günthner
Pressevertreter DVSI und Spieleverlage e.V.

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