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Neue DVSI-Gruppe: Lieferkette

DVSI arrangiert erstes Treffen der Gruppe Lieferkette – Fair ist auch für die Spielwarenbranche schick – Image kann entscheidend verbessert werden

Nürnberg (wg) – Bereits kurz nach der Mitgliederversammlung des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie (DVSI) in Fürth hat die DVSI-Geschäftsstelle ihre Ankündigung umgesetzt und das erste Treffen der Gruppe Lieferkette realisiert.

Zu der institutionellen Gründungssitzung in Nürnberg konnten DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil und Susanne Betz 13 Vertreter von Mitgliedsunternehmen, Verlagen und den Organisationen fair spielt, Christliche Initiative Romero sowie Mission ein Welt begrüßen. „Wir wollen uns in den Bereichen Lieferkette und Verbesserung der Bedingungen in den Produktionsbetrieben von Spielwaren breiter aufstellen und die Thematik im DVSI und in der Branche verankern“, erklärte Ulrich Brobeil das Ziel der Arbeit des neuen DVSI-Gremiums. Nach dem enttäuschenden Ergebnis der letzten Befragung von „fair spielt“ sei dies notwendig.

Deshalb will der DVSI an die in den vergangenen Jahren regelmäßig geführten Gespräche zwischen der Spielwarenindustrie und „fair spielt“ anknüpfen. Ziel ist es, mit neuen Aktivitäten das Thema grundlegende Arbeitsstandards bei der Spielwarenproduktion breiter in der Öffentlichkeit zu platzieren, um dadurch das Image der Spielwarenbranche hinsichtlich Industrie und Handel zu verbessern. Außerdem kann dadurch die Wirtschaftlichkeit der Mitgliedsunternehmen erhöht und der DVSI seiner politischen und gesellschaftlichen Rolle gerecht werden. Neue Strategien sollen die DVSI-Mitglieder und die ganze Spielwarenbranche zu eigenem Engagement motivieren.

In einem ersten Schritt soll eine Initiativgruppe aus engagierten Herstellern geformt werden, mit dem Ziel, dass sich die Unternehmen der Branche anschließen und dem Thema öffnen. Künftige Befragungen der Spielwarenbranche will der DVSI in Zusammenarbeit mit ‚fair spielt“ organisieren. Außerdem soll auf nationaler Ebene der ICTI CARE PROCESS für humane Arbeitsbedingungen unterstützt werden. „Wir können auch von anderen Organisationen lernen, wie etwa der Textil- oder der Outdoor-Industrie“, erklärt Ulrich Brobeil. Perspektivisch sind sogar ein DVSI-Kodex sowie ein Bündnis für nachhaltige Spielwaren denkbar.


Pressekontakt

Wolf Günther

Wolf M. Günthner
Pressevertreter DVSI und Spieleverlage e.V.

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