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DVSI Mitgliederversammlung 2015

Fürth / Nürnberg (wg) Bewährter Vorstand des DVSI in Fürth wiedergewählt - Staatssekretär Franz Josef Pschierer referiert in der Mitgliederversammlung – Mitgliederbefragung bringt hohe Zufriedenheit für die Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle

Der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie (DVSI) vertraut seiner bewährten Führungsmannschaft.

In der Mitgliederversammlung am 1. und 2. Juli in Fürth wurde der Engere Vorstand mit Paul Heinz Bruder (BRUDER Spielwaren), Michael Kehlet (LEGO Deutschland), Hermann Otten (Ravensburger Spieleverlag), Frank R. Schneider (Franz Schneider) und Jörg Vallen (Busch) mit klaren Voten für die nächsten drei Jahre im Amt bestätigt. Im Erweiterten Vorstand gab es eine Veränderung: Daniel Barth (STEIFF) rückte in das Gremium nach, dem außerdem Christian Alsbaek (EPOCH Traumwiesen), Beate Becker (Heless), Ulrich Hirsch (CLEMENTONI DEUTSCHLAND), Dr. Rainer Noch (NOCH) und Sven Rathgeber (Rathgeber) angehören. Gastgeber der diesjährigen Mitgliederversammlung war die SIMBA DICKIE GROUP, die sich mit einer interessanten Firmenführung vorstellte.

Auf der Agenda der von DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil souverän geleiteten umfangreichen Tagung standen die Berichte zur sehr positiven Entwicklung des DVSI, zur wirtschaftlichen Situation des Verbandes, die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung sowie die Präsentation der aktuellen Mitgliederbefragung. Diese brachte eine hohe Akzeptanz der Mitglieder für die Arbeit der seit dem 1. Januar 2015 in Nürnberg ansässigen Geschäftsstelle unter der Leitung von Ulrich Brobeil. Bei einer Rücklaufquote von 29 Prozent beurteilten 90 Prozent der Befragten die Zusammenarbeit mit dem DVSI als sehr gut und gut und vergaben damit die Durchschnittsnote 1,9.

Finanziell steht der DVSI auf einer gesunden Basis: Bei einem Etat-Volumen von 1,112 Millionen Euro wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von rund 9000 Euro ausgewiesen. Die 55 anwesenden Vollmitglieder des DVSI entlasteten Vorstand und Geschäftsführung einstimmig. Auch die zum 1. Januar 2016 greifende neue Beitragsordnung wurde genehmigt.

Dass die verstärkte politische Lobbyarbeit des DVSI greift, bewies die Präsenz von Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. „Sie schaffen ein Stück gute Laune für Jung und Alt, was der Politik nicht immer gelingt“, lobte er das positive Image der Spielwarenbranche. Auf diese sieht der Politiker „einige Herausforderungen“ zukommen; Pschierer nannte direkt die Bereiche Export, demografischer Wandel, das Freihandelsabkommen TTIP, Mindestlohn und Bürokratie-Abbau. Gleichzeitig forderte er die Unternehmen auf, die „vielen Technologie-Förderprogramme sowie die außeruniversitäre Forschung“ besser auszuschöpfen. Wie in anderen Bereichen seien auch in der Spielwarenbranche „nach wie vor qualifizierte Fachkräfte und nicht nur Akademiker“ gefragt.

Carola Seybold von PANTONE EMEA veranschaulichte in ihrem Referat deutlich, wie Farbe das Business und damit die Menschen positiv beeinflussen kann. Gerade für Spielzeug sei dies ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Aus Sicht von Ulrich Brobeil kommen auf ihn und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle, deren Arbeit mit viel Lob quittiert wurde, weiter zentrale Aufgaben zu. Wie die Mitgliederbefragung zeigt, erwarten die DVSI-Unternehmen in erster Linie Interessenvertretung, Lobbyarbeit, aktives Gestalten, Beratung, Unterstützung und Informationen. „Neben politischen Themen stehen weiter die Spielzeugsicherheit, soziale Verantwortung, ökologische Nachhaltigkeit, Datenschutz, Supply-Chain-Management und verstärkt der Wert des Spielens auf der DVSI-Agenda“, erklärte der Geschäftsführer.

2016 wird der DVSI mit einer Festveranstaltung in Nürnberg sein 25-jähriges Bestehen feiern. Die Mitgliederversammlung findet im kommenden Jahr am 29. und 30. Juni ebenfalls in Nürnberg statt. Der DVSI vertritt die Interessen von derzeit 230 Unternehmen der Spielwaren-Industrie in Deutschland. Der Jahresumsatz der Branche liegt bei mehr als 2,8 Milliarden Euro, die Mitglieder beschäftigen in Deutschland knapp 10 500 Mitarbeitende.


Pressekontakt

Wolf Günther

Wolf M. Günthner
Pressevertreter DVSI und Spieleverlage e.V.

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