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Spielwaren als Geschenk zum Kindergeburtstag sind die „Hits für Kids“

Nürnberg (wg) – Was wäre ein Kindergeburtstag ohne Spaß und Spiel? Seit vielen Jahren bereichern die Spielwarenhersteller den schönsten Tag im Leben der Kleinen mit innovativen Ideen für Spiele drinnen und draußen.

Zum „Happy Birthday“ sind kreative Spielwaren für den Nachwuchs unheimlich gefragt. „Fast ein Viertel des Jahresumsatzes macht die Spielwaren-Branche mit Spielwaren anlässlich eines Kindergeburtstages“, berichtet Geschäftsführer Ulrich Brobeil vom Deutschen Verband der Spielwarenindustrie in Nürnberg. Ob in den eigenen vier Wänden oder draußen im Freien – „für jeden Anlass gibt es heutzutage die passenden Spielzeuge“, erklärt Ulrich Brobeil.

Für Wissenschaftler wie den Ulmer Hirnforscher Prof. Dr. Manfred Spitzer steht längst fest, dass Kinder beim Spielen nicht nur Spaß haben, sondern dabei auch viel fürs Leben lernen. „Spielen und Lernen sind keine Gegensätze.“ Deshalb seien gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Denn nach Ansicht von Prof. Spitzer unterscheiden Kinder nicht zwischen Lernen und Spielen, sie würden vielmehr beim Spielen Lernen. Gerade bei Kids im Grundschulalter finde die entscheidende Phase der Hirnreifung statt, die durch das Spiel unterstützt werden könne.

Für DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil steht deshalb fest: „Kindergeburtstage, an denen die Kinder vor den Fernseher gehockt werden, um Filmchen anzusehen, sind ebenso wertlos wie Spiele am Laptop oder I-Phone.“ Stattdessen empfiehlt der Vater von zwei Kindern den Eltern, ihre Kindergeburtstage durch „Spielen mit klassischem Spielzeug sinnvoll“ aufzuwerten. „Dabei lernen die Kinder spielerisch wichtige Fertigkeiten und Fähigkeiten.“ Spielen mache einfach schlau und intelligent, sagt der Spiel-Experte.

Nach Ansicht von Ulrich Brobeil ist gutes Spielzeug, wie es von den Mitgliedsunternehmen des DVSI hergestellt wird, in der Lage „förderlich auf die kindliche Entwicklung einzuwirken“. Kinder würden Erfahrungen im Spiel verarbeiten und in andere Rollen schlüpfen. „Sie lernen außerdem, sich nach Spielregeln und nach sozialen Regeln zu verhalten. Das Spielen trägt damit wesentlich zur Persönlichkeitsentfaltung bei.“ Ferner würden beim Spielen Fantasie und Kreativität entwickelt. „Kinder probieren aus, entdecken und lernen dabei, was funktioniert und was nicht. Dieses spielerische Lernen hinterlässt Spuren im Gehirn, die dem schulischen Lernen im wahrsten Sinne den Weg bahnen“, erklärt Ulrich Brobeil.

Gerade Eltern sind eine wichtige Zielgruppe, wenn es um gutes Spielzeug geht. Sie machen nach Erhebungen des Nürnberger Marktforschungsinstituts npdgroup knapp 35 Prozent bei den Käufern der Spielzeug-Geschenke zum Geburtstag aus. Die Großeltern (17,2 Prozent) und die anderen Familienangehörigen (28,3 Prozent) haben als Schenkende weniger Anteil. Die drei „Hits für Kids“ zum Geburtstag waren im vergangenen Jahr Infant / Preschool Toys (21,3 Prozent), Building Sets (19,5 Prozent) sowie Outdoor und Sports Toys (10,3 Prozent).


Pressekontakt

Wolf Günther

Wolf M. Günthner
Pressevertreter DVSI und Spieleverlage e.V.

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